Gewindebohrersätze

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Gewindebohrer

Innengewinde können mit Gewindebohrern von Hand oder auf Maschinen hergestellt werden. In der Regel schneidet ein Gewindebohrer nur das Gewinde. Die vorherige Bohrung wird von einem Kernlochbohrer vorgenommen. Kernlöcher dürfen nicht kleiner als Nenndurchmesser d minus Steigung P gebohrt werden. Das erleichtert das Einbringen des Gewindes und verhindert Werkzeugbrüche. Der Gewindebohrer führt die Schnitt- und Vorschubbewegung aus, dabei wird der Vorschub durch die Gewindesteigung bestimmt.

Bei Innengewinden wird die gesamte Zerspanarbeit von den ersten ein bis acht Zähnen des Anschnitts geleistet. Der Führungsteil führt den Gewindebohrer in den zuvor geschnittenen Gewindegängen. Die Anschnittform beeinflusst in hohem Maße sowohl die Standzeit der Gewindebohrer als auch Qualität des Gewindes. Form und Länge des Anschnitts sind grundsätzlich abhängig von der Art des Kernlochs: Durchgangsloch oder Sackloch. Bei Wahl der Anschnittlänge gibt es gegensätzliche Überlegungen, die es abzuwägen gilt. Um Überlastung, vorzeitige Abstumpfung und zu große Gewinde zu vermeiden, sollte die Anzahl der Anschnittgänge nicht zu klein gewählt werden. Andererseits erhöht ein zu langer Anschnitt das Drehmoment und damit die Bruchgefahr.

Beim Schneiden des Gewindes selbst sind die Flanken des Gewindebohrers starker Krafteinwirkung unterworfen, daher ist eine mechanische widerstandsfähige Schicht notwendig, die einen niedrigen Reibwert aufweist. Gühring Gewindebohrer bieten durch die Kombination aus Schneidstoff, Geometrie und Beschichtung bestmögliche Voraussetzungen, um eine große Bandbreite an Werkstoffen zu zerspanen.  

Gewindebohrer können von Hand oder maschinell betrieben werden. Je nach Anforderungsgrad kann zwischen diesen beiden Lösungen gewählt werden. Bei Handgewindebohrern sind es meist mehrteilige Sätze die verwendet werden, um das gewünschte Gewinde zu erzeugen. Diese Handgewindebohrer werden in ein Schneideisen gespannt, mithilfe dessen das Gewinde in die Bohrung geschnitten wird.

Maschinengewindebohrer kommen in der Regel nicht in Sätzen, sondern schneiden das Gewinde in einem Durchgang. Das Gewindebohren auf Maschinen erfolgt mit starr eingespannten Gewindebohrern, mithilfe eines Gewindeschneidapparates oder eines Längenausgleichfutters. Bei starr eingebspannten Gewindebohrern müssen Spindelumdrehung und axiale Vorschubbewegung synchronisiert werden, um gleichbleibend hohe Gewindequalitäten zu erzeugen.  

Beim Troubleshooting sollte vermehrt auf Schnittgeschwindigkeit und Spanabfuhr geachtet werden. Weitere Ursachen für beispielsweise unsaubere Gewindeoberflächen können zu kleine Kernlochbohrungen, Aufbauschneiden, Kaltverschweißungen oder zu hohe Schnittgeschwindigkeiten sein. Bei zäh-harten Werkstoffen kann die Werkzeugbelastung zu hoch beziehungsweise die Steigung zu groß sein. Dann empfiehlt sich auch bei maschineller Bearbeitung die Verwendung von Satz-Gewindebohrern. Um Werkzeugbruch von Gewindebohrern zu verhindern, muss eine Überbelastung der Anschnittzähne ausgeschlossen werden. Des Weiteren müssen Position und Winkel der Kernlochbohrung stimmen. Kaufen Sie jetzt ihre Gewindebohrer direkt beim Hersteller. Weiterhin finden Sie im Gühring Shop ein breites Sortiment an Gewindeformer und Gewindefräser.

 

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